Kellertrift Jetzelsdorf

Manche Kellereigentümer haben Ihre Keller sehr schön hergerichtet um sie für den persönlichen Rückzug zu nutzen, um zu chillen und den Alltag für ein paar Stunden zu vergessen.

Es gibt sie doch noch - alte Köllamauna

In der Kellergasse in Jetzelsdorf habe ich sogar noch einen Mann der vom Aussterben bedrohten Spezies der alten „Köllamauna“ kennengelernt.

Am vormittag kommt er mit seinem Fahrrad schon in seinen Keller, und bleibt dort bis Mittag. Zu Mittag fährt er mit dem Fahrrad nach Hause um nach dem Mittagessen wieder zu kommen. Am Nachmittag fährt er dann kurz nach Hause und kommt dann mit seiner Jause wieder, um diese im Keller zu geniessen.

Wann immer jemand vorbei kommt, lädt er ihn ein im Keller mit ihm gemeinsam eine Flasche zu leeren. 

Die meisten Keller sind ungenutzt

Aber auch in der Kellergasse in Jetzelsdorf sind die meisten Keller inzwischen ungenutzt.

Einige werden aber doch genutzt, oftmals leider nur zur Garagierung von irgendwelchen Fahrzeugen oder zu Lagerungszwecken. Die wenigsten der Keller in der Kellergasse werden heute noch für ihren ursprünglich zugedachten Zweck genutzt. (siehe Foto oben)

So mancher Keller-Eigentümer hat seinen Keller aber auch wirklich sehr nett hergerichtet um darin zu chillen und die Seele baumeln zu lassen. Mehr geht da leider nicht, zumal es auch in dieser Kellergasse von der Widmung her keine Wohnsitzgenehmigung gibt.

Ziegelmuseum in der Kellergasse

Ganz am Ende der Kellergasse in Jetzelsdorf befindet sich eine große private Ziegelsammlung in einem über 100 Jahre alten Weinkeller. Ganz in der Nähe gab es früher auch einen Ziegelofen – von denen heute allerdings leider nichts mehr erhalten ist. Mit etwa 1200 Schaustücken mit verschiedenen Prägungen und verschiedenen Herkunftsorten erzählt dieses Museum im alten Presshaus in Jetzelsdorf über die Technik der Ziegelherstellung..