Die Kellergasse in Großnondorf ist angenehm breit und auf beiden Seiten mit Presshäusern bebaut. Sie endet als Sackgasse in einem Feldweg und ist somit vollkommen ruhig gelegen.

Kellergasse Großnondorf

Die Kellergasse in Großnondorf ist eine Sackgasse die im Nirgendwo endet. Die Presshäuser sind beidseitig der Kellergasse angeordnet. 

Es gibt da aber auf der linken Seite ein Nebenfahrbahn, wodurch die Presshäuser auf der linken Seite komplett von allfälligem Verkehr in der Kellergasse abgegrenzt sind.

Die meisten Presshäuser in dieser Kellergasse stehen inzwischen vollkommen ungenutzt da. Am Ende der Kellergasse befand sich auf der linken Seite einmal ein Heurigenbetrieb, welcher aber heute auch nicht mehr geöffnet hat.

Somit ist die Kellergasse in Großnondorf heute auch nur noch ein stiller Zeuge alter Weinbaukultur, die in dieser Form nicht wieder kommen wird.

Presshäuser mit eigenem kleinen Grundstück hinten dran

Eine Besonderheit der Kellergasse in Großnondorf ist, dass zu den meisten Presshäusern ein eigenes Grundstück hinter dem jeweiligen Presshaus mit dazu gehört.

Viele Besitzer der Presshäuser in dieser charmanten Kellergasse haben daher die Flächen unter dem Dach dahingehend genutzt, um das Dach als Verkostungsstube mit einem Ausgang auf das eigene Grundstück dahinter auszubauen.

In der Mitte der Kellergasse, – da wo sich die Fahrbahn gabelt – steht auf der linken Seite ein sehr auffälliger, wirklich alter, historischer Keller. 

Leider hat der ehemalige Eigentümer die hölzerne Zwischendecke des Kellerstöckels oben mit Beton belegt. Danach hat er Kartoffeln im Keller gelagert. 

Durch die Kombination der Ausdünstung der Kartoffeln in Verbindung mit der oben mittels Beton versiegelten Decke ist die alte schöne Decke sehr schnell vermorscht und zerfallen. 

Im hinteren Teil des Gebäudes war zum Zeitpunkt der Aufnahme des Bildes die Aussenmauer auch schon teilweise eingestürzt.

So steht das alte ehemalige Presshaus heute sehr traurig als ein Mahnmal in der wunderschönen Keller-Landschaft und zeigt deutlich auf, was passiert, wenn sich niemand mehr um die Sanierung und Instandhaltung der alten Bauwerke kümmert.